WLL steht für Wireless Local Loop und heißt übersetzt so viel wie "kabelloses Zugangsnetz" oder Internet per Funk.
Unsere WLL-Lösungen stellen eine ideale Basis sowohl für einen hochwertigen Internetzugang als auch für VPN (Virtual Privat Network) oder für Voice over IP dar. Sie können wunschgemäß als Hauptverbindung oder auch als redundante Back-Up-Variante eingesetzt werden. Neben höchstmöglicher Sicherheit und ständiger Verfügbarkeit stehen Ihnen in der Regel symmetrische Bandbreiten von bis zu 800 Mbit/s zur Verfügung. Somit stellt WLL eine echte Alternative zu terrestrischen Leitungen dar.
Das Bandbreitenspektrum unserer WLL-Lösungen erstreckt sich in der Regel von 2 bis zu 800 Mbit/s, in individuellen Fällen sogar bis zu 1,6 Gbit/s. Ganz nach Wunsch kann die Bandbreite auch kurzfristig angepasst werden und sich wachsenden Anforderungen stellen.
Folgende WLL-Lösungen stehen Ihnen heute zur Verfügung:
Als Anbieter mit eigenem Breitbandnetz bieten wir echte Medienredundanz für eine noch höhere Sicherheit Ihrer Internetanbindung. So können zum Beispiel WLL- und DSL-Lösungen parallel eingesetzt werden oder WLL und Leased Lines zusammenspielen. Der Vorteil für Sie: Ihr Gebäude wird doppelt gesichert ans Backbone angebunden. Fällt eine Leitung aus, greift die andere.
Die Verfügbarkeit unserer WLL-Anbindungen beträgt in Verbindung mit Back-Up-Lösungen bis zu 99,5%. Durch Firewalls und die unternehmensinterne Kommunikation via VPN bieten sie besondere Sicherheit. Durch QoS (Quality of Service) erreichen Sie eine sichere und zuverlässige Übertragung Ihres priorisierten Datenverkehrs.
Im Gegensatz zu terrestrischen Datenverbindungen werden Richtfunkstrecken schnell und problemlos installiert. Der Zugang wird nicht über erdgebundene Leitungskabel an Gebäuden realisiert, sondern davon unabhängig durch die Luft, per Richtfunk. Dank des eigenen Backbones und der eigenen Citynetze können wir hier schnell und unabhängig reagieren. Installationen, Wartungen, Entstörungen sowie Austausch von Hardware werden innerhalb kurzer Zeit durchgeführt.
Bei Wireless Local Loop wird die Datenübertragung auf der "letzten Meile" zwischen Kundenstandort und Backbone über eine Richtfunkverbindung realisiert. Dabei haben die kommunizierenden Antennen Sichtkontakt zueinander. Die Ausbreitung der Funksignale wird, wie das Licht einer Taschenlampe, sehr stark gebündelt, so dass mit geringer Sendeleistung hohe Reichweiten erzielt werden können. Verwirklicht wird die WLL-Anbindung somit fast immer über einen Dachstandort. Die Strecke von dem Dachstandort einer Basisstation zum Standort des Endkunden wird durch ein Funkfeld - z.B. mit einer Frequenz von 26 GHz - überbrückt. Auf dem Dach des Endkundenstandorts ist eine Antenne mit einer Sende-Empfangseinheit, die Outdoor-Unit (ODU), zu montieren. Der Endkunde schließt sein Netz an eine Schnittstelle der Indoor-Unit (IDU) an. ODU und IDU sind durch ein Kabel zu verbinden.
Für die Implementierung ist ein sogenannter Line of Sight Check (Überprüfung der Sichtverbindung) notwendig: Von einer Line-of-Sight (LOS) spricht man, wenn sich die Antennen an den jeweiligen Endpunkten einer Funkstrecke ungestört "sehen" können. Diese Überprüfung ist von großer Bedeutung, denn LOS-Verbindungen kommen meist bei Systemen mit hohen Anforderungen an Datenrate, Verfügbarkeit und Reichweite der Funkstrecke zum Einsatz. Die QSC AG bietet in Sachen WLL ausschließlich LOS-Verbindungen an. LOS muss für jede einzelne Strecke vor Ort geprüft werden.
Die von uns eingesetzte Technik erfüllt vollständig die strengen, von der Bundesnetzagentur erlassenen Vorschriften und besitzt alle für den Betrieb in Deutschland erforderlichen Zertifizierungen.
Aufgrund der geringen Sendeleistung unserer Richtfunkstationen bestehen keinerlei Beschränkungen für den Aufenthalt von Personen und elektronischen Geräten in der Nähe und in der Hauptstrahlrichtung unserer Antennen. Ein Sicherheitsabstand ist nicht notwendig.
Das Abhören einer Richtfunkverbindung ist höchst unwahrscheinlich. Aufwändige und kostspielige Technik müsste in der Nähe der direkten Sichtverbindungslinie zwischen Basisstation und Kundenantennen positioniert werden. Da Richtfunkantennen in der Regel auf Dachflächen oder außen an Gebäuden installiert werden, ist der Zugang zu diesen Orten gesichert und entsprechend komplizierter.
Darüber hinaus müssten mögliche Angreifer die uns zugeteilten Frequenzbänder sowie die hierfür benutzten Frequenzen kennen. Weiterhin basiert unsere WLL-Technologie auf einer digitalen Übertragungstechnik, die mit unterschiedlich kombinierten Modulations- und Demodulations-Verfahren stark verschlüsselt ist.
Die Sicherheit der übertragenen Daten ist somit erheblich höher als bei herkömmlicher, kabelgebundener Übertragung.
Wir können unsere Funktechnologie als derzeit einziger Carrier direkt und ohne Subunternehmer in den 42 wichtigsten Ballungszentren in Deutschland und mit etwa 160 installierten Basisstationen in den WLL-Citynetzen anbieten. Die WLL-Citynetze sind an das QSC-eigene Hochleistungsnetz angebunden.
WLL ist eine sehr gute Alternative zu terrestrischen Verbindungen, insbesondere für:
QSC plant 2010 Verdreifachung des Konzerngewinns und Verdoppelung des Free Cashflows
Gebührenfreie Geschäftskunden-Infoline:
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