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Glossar

ATA

Analog Telephone Adaptor: Gerät, das herkömmliche, analoge Telefone und Fax-Geräte mit einer VoIP-Telefonanlage verbindet, indem es selbst ein VoIP-Endgerät darstellt und den Endgeräten eine oder mehrere a/b-Schnittstellen zur Verfügung stellt.

ADSL 2+

Weiterentwicklung der ADSL Technik (Asymmetric Digital Subscriber Line). ADSL2+ erweitert die Bandbreite des ADSL-Signals von 1,1 MHz auf 2,2 MHz und erhöht damit die maximale Bandbreite.

Bridge

Einrichtung, die zwei gleichartige Netze miteinander verbindet.

Browser

Navigationsprogramm, welches das Surfen im Internet ermöglicht. Der Browser interpretiert HTML-Dokumente und kann diese visuell darstellen.

IP-Centrex

Central Office Exchange: Stellt Anwendern die Funktionen einer Telefonanlage mit Hilfe von zentralen Systemkomponenten zur Verfügung, die innerhalb eines öffentlichen Telekommunikationsnetzwerkes betrieben werden.

CTI (computer telephony integration)

CTI ist ein Mehrwertdienst zur Effizienzerhöhung bei Sprachübertragungen. Mit CTI können Anwendungen wie die computergestützte Rufnummernwahl bis hin zum Betreiben eines Call-Centers angeboten werden. Funktionelle Leistungsmerkmale sind intelligentes, netzwerkfähiges Call Handling, die Automatisierung von Managementfunktionen innerhalb eines Call-Centers sowie die Erfassung und Einblendung von gespeicherten und ausgewerteten Kontaktdaten.

CPE

Abkürzung für Customer Premises Equipment. Bezeichnet von QSC beim Kunden eingesetzte Router bzw. ein Modem zur Vermittlung von Daten.

Codec

Zusammensetzung aus den engl. Wörtern Coder und Decoder: Ein Verfahren bzw. eine technische Komponente, die Signale digital codiert und decodiert. Hier: Die analogen Sprachsignale werden über Codecs mit dem G.711- oder G.729A-Codierungsverfahren in digitale Daten gewandelt und umgekehrt.

DECT
Digital Enhanced Cordless Telecommunications: Diese digitale, verbesserte schnurlose Telekommunikation ist in ETSI-Standard EN 300 175 für schnurlose und Mobiltelefone sowie für kabellose Datenübertragung im Allgemeinen definiert.
DECT-Basisstation
Die DECT-Basisstation verbindet ein oder mehrere DECT-Mobilgeräte mit dem Sprach- oder IP-Netz. Professionelle Basisstationen bieten „Roaming“ und „Seamless Handover“ (siehe dort).
DHCP
Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht mit Hilfe eines entsprechenden Servers die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse und weiterer Konfigurationsparameter an Computern in einem Netzwerk (z. B. Internet oder LAN).
DNS-Server
Über das Domain Name System stellen DNS-Server einen Umsetzungsdienst von Domain-Namen zu IPAdressen zur Verfügung. Das DNS ist eine weltweit auf tausende von Servern verteilte hierarchische Datenbank, die den Namensraum des Internets verwaltet. Dieser Namensraum ist in so genannte Zonen unterteilt, für die jeweils unabhängige Administratoren zuständig sind. Für lokale Anforderungen – etwa innerhalb eines Firmennetzes – ist es auch möglich, ein vom Internet unabhängiges DNS zu betreiben. Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen (forward lookup) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen.
DTMF
Dual Tone Multiple Frequency: Das zu Deutsch auch "Mehrfrequenzwahlverfahren" genannte Tonwahlverfahren diente als so genanntes "In-Band-Signalisierungsverfahren" zunächst nur bei der analogen Telefonie als Wahlverfahren. Zusätzlich wird es heute zur Übermittlung von Rufnummern oder Zugangscodes und zur Steuerung von Dienstmerkmalen und computerisierten Sprach-Mailboxen genutzt. Im Umfeld von VoIP sollte DTMF am Besten mit dem Verfahren gemäß RFC2833 eingesetzt werden: Hierbei erkennt das jeweils dem DMTF-Sender nächst-gelegene Gateway die DTMF-Töne und sendet sie „outband“ als Signalisierungsbefehle per IP zum Empfänger. Auf der Empfängerseite kann ein ATA diese Befehle wieder in DTMF-Töne wandeln und zum analogen Endgerät „inband“ übertragen. Ein SIP-UAC-Empfänger kann diese Befehle direkt interpretieren.
Ethernet-Switch
Ein Ethernet-Switch oder kurz nur Switch (engl. Schalter, auch Weiche) ist ein elektronisches Gerät zur Verbindung mehrerer Computer bzw. Netz-Segmente in einem lokalen Netz (LAN) und ist äußerlich ähnlich einem Hub. Da ein Switch technisch sehr ähnlich wie eine Bridge arbeitet, wird er gelegentlich auch als Multi- Port-Bridge bezeichnet. Switches analysieren den Netzwerkverkehr und treffen logische Entscheidungen, daher bezeichnet man einen Switch manchmal auch als intelligenten Hub.
ETSI-Standards
Europaweit gültige Standards der Telekommunikation, die vom European Telecommunications Standards Institute herausgegeben werden.
Firewall
Stellt eine Sicherheitskomponente innerhalb eines Netzwerkes dar, die den Netzwerkverkehr nach bestimmtem Regeln zulässt oder ggf. verhindert.
Firmware
Firmware ist eine Software oder Instruktion, die sich im Speicher eines Gerätes/Computer befindet und zur Kontrolle und Bedienung des Gerätes dient.
Hub
Vermittlungssystem zwischen Komponenten des LANs und den Endgeräten.
Hunt Group
Eine Hunt Group wird aus einer Anzahl von Benutzern gebildet, die z. B. bei einem eingehenden Ruf nicht alle gleichzeitig gerufen werden (dies sind Parallel Groups), sondern nacheinander. Es wird versucht, den Ruf zu einem Teilnehmer durchzustellen. Ist dieser besetzt oder antwortet er nicht innerhalb einer gewissen Zeit oder ist er abgemeldet, wird der nächste Benutzer dieser Gruppe genommen. Wurden alle Agenten versucht zu kontaktieren, aber der Ruf konnte an keinen Agenten durchgestellt werden, so wird der Ruf zum Überlaufplatz oder zu einer anderen Gruppe gegeben.
IEEE 802.1p
Standard, der den Transport von Datenpaketen unterschiedlicher Priorität in Netzwerken regelt.
IP-Router
Durch einen Router können Rechnernetze miteinander gekoppelt werden und Internet-Protokolle (IP) analysiert und weitergeleitet (geroutet) werden.
LAN
Local Area Network – Lokales Netzwerk.
Media Gateway
Netzübergang, welcher digitale Sprach-, Audio- oder Bildinformationen von einem Netzwerktypen in einen anderen umwandelt.
Netztransportdienstleistungen
Vorgang des Telefonierens über ein Telefonnetz.
Outbound-Telefonie
Aktives Telefonieren aus einem Callcenter heraus.
PoE (Power over Ethernet)
PoE bezeichnet ein Verfahren, mit dem netzwerkfähige Geräte über das 8-adrige Ethernet-Kabel mit Strom versorgt werden können.
Protokoll-Overhead
Als Protokoll-Overhead (Verwaltungsdaten) gelten in der Netzwerktechnik bestimmte Bestandteile eines Datenpaketes, die nicht primär zu den Nutzdaten zählen, sondern als Zusatzinformation zur Übermittlung oder Speicherung benötigt werden. Im VoIP-Umfeld können konkret diese Bytes den Protokoll-Overhead vergrößern: 8 Bytes für RTP, 12 Bytes für UDP, 20 Bytes für IP, 2 Bytes für PPP, 12 Bytes für L2TP, 22 Bytes für IPSec/ESP, 2 Bytes für PPPoA, 8 Bytes für ATM LLC/SNAP, 8 Bytes für ATM AAL5 und weitere.
Roaming
Fähigkeit eines Mobilfunkteilnehmers in einem anderen, fremden Netzwerk als seinem Heimnetzwerk Anrufe empfangen und tätigen zu können, sowie Daten empfangen und verschicken zu können, oder Zugriff auf andere Mobilfunkdienstleistungen zu haben.
Rufnummernportierung
Das Beibehalten bestehender Rufnummern bei einem Telekommunikationsanbieterwechsel.
SBC
Ein Session Border Controller kontrolliert die Kommunikations-Sitzungen zwischen zwei Netzwerken. Im VoIPbzw. SIP-Bereich ist er ein sehr vorteilhaftes Koppelelement zu Fremdnetzen und zum Endkunden. Er verbessert die beidseitige Sicherheitssituation, ermöglicht eine einfachere NAT-Konfiguration beim Endkunden und ermöglicht es dem Carrier, die SIP-Session besser zu managen.
Softswitch
Ein Softswitch ist ein fehlertoleranter Server, der in einem Next Generation Network (NGN) die zentrale Steuerung der Vermittlungsaufgaben, die Ansteuerung der Media Gateways, Protokollkonvertierungen und Autorisierung und Managementfunktionen der Verwaltung und Abrechnung übernimmt. Er ist die NGN-Instanz, die weltweit alle Telefonrufnummern kennt.
PSTN
Public Switched Telephone Network: Das öffentliche, geschaltete Telefonnetzwerk ist das „klassische“ Telefon-Netzwerk, das noch nicht auf der Übertragung von (IP-)Paketen, sondern auf geschalteten Leitungen basiert. Zu diesen gehören das alte analoge Telefonnetz, das ISDN-Netz, das GSM-Netz und klassische Komponenten wie insbesondere die EWSD-Sprach-Switche, die die meisten Carrier zur Steuerung des PSTN verwenden – so auch QSC.
SHDSL
SHDSL ist ein symmetrisches DSL-Verfahren für Kupferdoppeladern und bietet Übertragungsraten zwischen 192 kbit/s und 2.312 Mbit/s. Die SHDSL-Technik ist für den Transport von E1T1-Signalen, ISDN, ATM und IPDaten ausgelegt. SHDSL erlaubt eine flexible Kombination von Sprach- und Datenkanälen bei höchster Dienstqualität.
SIP-Signalisierung
Basiert auf SIP-Adressen. Diese sind nicht an einen Telefonanschluss gebunden, sondern weltweit zum Telefonieren über das Internet mit andern Internet-Usern nutzbar. Für Nutzer, die über das Internet mit anderen Internet-Nutzern kostenlos telefonieren wollen, bieten sich SIP-Adressen bzw. SIP-Nummern an. SIPAdressen sind, anders als Telefonnummern oder MSNs, nicht an einen Anschluss gebunden, sondern wie EMail- Accounts von überall auf der Welt nutzbar, wo es einen Internet-Anschluss gibt.
SFTP-Server
Das Secure File Transfer Protocol baut auf dem FTP-Protokoll (siehe dort) auf. Beim Secure FTP wird die Authentifizierung des Clients am Server, der Wechsel und die Auflistung von Verzeichnissen über SSH (Secure Shell) getunnelt und ist daher verschlüsselt. Der eigentliche Datentransfer erfolgt wie bei FTP unverschlüsselt.
Sprach-Erlang-Faktor
Der Erlang-Faktor gibt das Verhältnis der gesamten Kommunikations-Nutzeranzahl (hier Nutzer-Lizenzen einer Gruppe) zu der Anzahl der tatsächlichen benötigten Kommunikations-Kanäle (hier gleichzeitige Gespräche einer Gruppe) an. Er gibt damit an, wie viele Nutzer maximal gleichzeitig den Sprach-Dienst zum öffentlichen Netz nutzen (können).
Sprachkanal
Der Sprachkanal transportiert digitalisierte und komprimierte Sprachinformationen.
Switch
Der Switch ist eine Netzwerk-Komponente zur Verbindung mehrerer Computer bzw. Netz-Segmente in einem lokalen Netz (LAN). Da Switches den Netzwerkverkehr analysieren und logische Entscheidungen treffen, werden sie auch als intelligente Hubs bezeichnet.
Teilnehmernetzbetreiber (TNB)
Betreiber eines Telekommunikationsnetzes. Die Richtlinien für einen TNB werden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Das Teilnehmernetz beinhaltet Teilnehmeranschlüsse und erhält eine einheitliche Betreibererkennung zur Nutzung der Verkehrslenkung.
TFTP-Server
Das Trivial File Transfer Protocol ist eine einfache Variante des FTP-Protokolls (siehe dort), das viele Funktionen wie z. B. die Rechtevergabe, Anzeigen vorhandener Dateien oder Benutzerauthentifizierung nicht beinhaltet. Es wurde speziell für das Laden von Betriebssystemen, Firmware und Konfigurationen über das Netzwerk entwickelt.
VLAN
Ein Virtual Local Area Network (VLAN) ist ein virtuelles lokales Netz innerhalb eines physischen Netzes. Eine weit verbreitete technische Realisierung von VLANs ist teilweise im Standard IEEE 802.1Q definiert.
VoIP-Endgeräte

Für den Betrieb im IP-Netz geeignete Telefone und analoge Terminal Adapter.

VoIP-Portal

Webbasiertes Tool für IPfonie centraflex-Kunden, in dem Konfigurationen auf der virtuellen TK-Anlage vorgenommen werden können.

.wav-Datei

Unkomprimiertes und verlustfreies Audioformat für die Speicherung, Bearbeitung und den Austausch von Audio-Informationen zwischen Computern.

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