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Fragen und Antworten: IPfonie extended

Allgemeine Fragen zu IPfonie werden hier beantwortet.

  1. Was ist IPfonie extended?
  2. Kann ich IPfonie extended mit jeder TK-Anlage nutzen?
  3. Kann ich die bestehenden Durchwahlnummern weiterhin nutzen?
  4. Was ist QSC SIP DDI?
  5. Welche Leistungsmerkmale hat IPfonie extended?
  6. Benötige ich einen DSL-Zugang?
  7. Kann ich Sprache und Daten über einen Zugang abwickeln?
  8. Was ist bei der Wahl des Sprachkanalpaketes für IPfonie extended zu berücksichtigen?

1. Was ist IPfonie extended?

IPfonie extended dient der Anbindung einer TK-Anlage über Voice over IP mit dem öffentlichen Telefonnetz. 

2. Kann ich IPfonie extended mit jeder TK-Anlage nutzen?

Nein, die TK-Anlage muss IP-fähig sein und den QSC Standard SIP DDI unterstützen. Eine Liste der entsprechenden TK-Anlagen Hersteller stellt QSC zur Verfügung. 

3. Kann ich die bestehenden Durchwahlnummern weiterhin nutzen?

Ja, IPfonie extended unterstützt Durchwahlrufnummern: die Verwaltung der Durchwahlrufnummern wird der TK-Anlage übergeben, so dass auch variable Durchwahlrufnummernlängen möglich sind (z. B. die Durchwahl -0 für den Empfang und die Durchwahl -123 für Mitarbeiter Schmidt)

4. Was ist QSC SIP DDI?

Hierbei handelt es sich um einen von QSC für IP-fähige TK-Anlagen entwickelten Standard, der u.a. die Durchwahlfähigkeit von Rufnummernblöcken unterstützt. DDI steht für Direct Dial In und ist ein Dienstmerkmal, das bisher beim Einsatz von VoIP-Lösungen über SIP noch nicht realisiert wurde. 

5. Welche Leistungsmerkmale hat IPfonie extended?

Die Leistungsmerkmale sind von der eingesetzten TK-Anlage abhängig. QSC stellt einen Account zur Verfügung und baut über das QSC-Netz die gewünschten Verbindungen auf. 

6. Benötige ich einen DSL-Zugang?

Ja, es wird, abhängig von der Sprachkanalanzahl, eine robuste, schnelle DSL-Verbindung benötigt. Wir empfehlen einen QSC-Zugang (Q-DSLmax, Q-DSLpro oder einen IP-VPN-Anschluss), aber auch jeder andere DSL-Zugang zum Internet kann genutzt werden. Allerdings können bei Fremdzugängen keine SLAs (Service Level Agreements) gewährt werden und der Kunde muss bei seinem Provider Quality of Service (QoS) für die VoIP-Daten bestellen.

7. Kann ich Sprache und Daten über einen Zugang abwickeln?

Ja, dies ist möglich, aber abhängig von der Bandbreite und der QoS. Wir empfehlen zur optimalen Nutzung ein Bandbreitenmanagement, das z. B. bei Internetzugängen der QSC durch die Funktion „Voice Ready“ und bei QSC-IP-VPN-Anschlüssen durch die Option „QSC-Class of Service“ gegeben ist. Ist ein solcher QoS-Mechanismus nicht vorhanden, kann es zu Qualitätseinbußen bis hin zu einem Verbindungsabbruch bei der Sprachübertragung kommen, wenn zeitgleich große Datenmengen (z.B. Downloads) übertragen werden. Auch im Kunden-LAN muss bei gleichzeitiger Übertragung von Daten und Sprache ein QoS-Mechanismus auf allen Netzkomponenten eingerichtet werden. Bestehen Zweifel darüber, ob das kundenseitige LAN Voice over IP-fähig ist und alle Voraussetzungen erfüllt sind, die für die ordnungsgemäße Funktionalität von IPfonie extended erforderlich sind, bietet QSC kostenpflichtige Audits an.

8. Was ist bei der Wahl des Sprachkanalpaketes für IPfonie extended zu berücksichtigen?

Die Wahl des Sprachkanalpaketes ist abhängig von der zur Verfügung stehenden Bandbreite und dem in der TK-Anlage eingestellten Codec. QSC unterstützt die Codecs G.711 und G.729a. QSC hat in der Leistungsbeschreibung von IPfonie extended beispielhaft mögliche Sprachkanalzahlen bei der entsprechenden Bandbreite und Codec aufgeführt. Die maximale Anzahl der Sprachkanäle muss der Kunde in seiner TK-Anlage einrichten.

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