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QSC-Geschäftsbericht 2005: Netzausbau erhöht Wachstumsdynamik

Köln, 30. März 2006. Die QSC AG, Köln, hat heute ihren Konzernabschluss 2005 vorgelegt, der erstmals nach IFRS erstellt wurde. Gegenüber den am 1. März 2006 veröffentlichten vorläufigen Zahlen haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben - QSC wuchs auch 2005 stark und profitabel. Der Umsatz stieg um 33 Prozent auf 194,4 Millionen Euro nach 145,9 Millionen Euro in 2004. Besonders dynamisch entwickelte sich erneut das margenstarke Geschäft mit Großkunden, in diesem Segment stieg der Umsatz um 55 Prozent auf 51,4 Millionen Euro gegenüber 33,2 Millionen Euro im Vorjahr. Mit Blick auf 2005 gewonnene Kunden wie die Commerzbank, die Gothaer Versicherungen und den Mineralölkonzern Total erklärt QSC-Vorstandsvorsitzender Dr. Bernd Schlobohm: "Unser frühzeitiger Fokus auf das wachstumsträchtige Geschäft rund um die Vernetzung von Unternehmen und ihren Standorten zahlt sich weiterhin aus."
Als Basis des Erfolges sieht Schlobohm die eigene bundesweite Netzinfrastruktur. Im abgelaufenen Geschäftsjahr baute QSC daher konsequenterweise ihr Netz zu einem Voice over IP-fähigen Next Generation Network aus, erweiterte ihr DSL-Netz um mehr als 200 zusätzliche Hauptverteiler auf über 1.000 Hauptverteiler und begann mit deren Aufrüstung mit der ADSL2+ Technologie. Trotz der damit verbundenen Aufwendungen sowie höherer Vorleistungen für Großkunden steigerte QSC 2005 ihr Bruttoergebnis vor Abschreibungen und nicht-zahlungswirksamer aktienbasierter Vergütung um 55 Prozent auf 50,7 Millionen Euro nach 32,8 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBITDA-Ergebnis stieg im gleichen Zeitraum um 81 Prozent auf 5,8 Millionen Euro gegenüber 3,2 Millionen Euro in 2004.

Im laufenden Geschäftsjahr will QSC ihren nachfragegerechten Netzausbau beschleunigen und plant, insgesamt 20 bis 25 Millionen Euro zu investieren. Bereits in den ersten drei Monaten dieses Jahres erweiterte das Unternehmen sein DSL-Netz um 13 Städte und ist jetzt in mehr als 120 Städten präsent. QSC-Vorstandschef Schlobohm erläutert: "Wir bauen überall dort unser Netz aus, wo bestehende oder potenzielle Kundenbeziehungen einen raschen Rückfluss der notwendigen Investitionen erwarten lassen." Eine hohe Kundennachfrage erwartet QSC 2006 vor allem von Großkunden und Wholesale-Partnern wie debitel und HanseNet, die ADSL2+ Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 25 Megabit pro Sekunde auf Basis der QSC-Infrastruktur vermarkten. Schlobohm sagt: "Der Ausbau des Wholesale-Geschäfts und die damit verbundene Erschließung weiterer Städte stärkt insbesondere unser Geschäft mit Unternehmenskunden. Denn je mehr Standorte unserer Kunden wir über das eigene Netz abdecken können, desto günstiger wird unsere Kostenstruktur und desto erfolgreicher schneiden wir bei Ausschreibungen von Großkunden ab."

QSC erwartet auch daher 2006 eine besonders hohe Dynamik im Großkundengeschäft. Insgesamt plant das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg auf über 240 Millionen Euro sowie ein EBITDA-Ergebnis in Höhe von 15 bis 20 Millionen Euro. Zum Jahresende ist zudem das Überschreiten der Gewinnschwelle auch beim Konzernergebnis geplant.

Angaben in Millionen Euro20052004
Umsatz194,4145,9
EBITDA+5,8+3,2
EBIT-18,7-22,7
Konzernergebnis-18,2-21,6
Ergebnis je Aktie (in Euro)-0,17-0,21
Eigenkapitalquote (in %)56,260,5
Investitionen20,115,9
Liquidität zum 31.12.52,140,3
Mitarbeiter zum 31.12.450367



Der vollständige Geschäftsbericht ist unter www.qsc.de/de/investor_relations/index.html abrufbar.

Für Rückfragen:
QSC AG
Arne Thull
Investor Relations
Fon: +49(0)221-6698-724
Fax: +49(0)221-6698-009
E-Mail: invest@qsc.de


Erläuterungen:
Diese Corporate News enthält zukunftsbezogene Angaben (so genannte "forward looking statements" nach dem US-Gesetz "Private Securities Litigation Act" von 1995). Diese zukunftsbezogenen Angaben basieren auf den aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse durch das Management der QSC AG. Auf Grund von Risiken oder fehlerhaften Annahmen können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den zukunftsbezogenen Angaben abweichen. Zu den Annahmen, bei denen es zu erheblichen Abweichungen auf Grund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kommen kann, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: die Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen, die Wettbewerbssituation, die Entwicklung, die Verbreitung sowie die technische Leistungsfähigkeit der DSL-Technologie und ihrer Preise, die Entwicklung, Verbreitung alternativer Breitbandtechnologien und ihrer Preise, Änderungen in den Bereichen Regulierung, Gesetzgebung und Rechtssprechung, Preise und rechtzeitige Verfügbarkeit notwendiger externer Vorleistungen und Produkte, die rechtzeitige Entwicklung weiterer marktreifer Mehrwertdienstleistungen, die Fähigkeit, bestehende Marketing- und Vertriebsvereinbarungen auszubauen und neue Marketing- und Vertriebsvereinbarungen abzuschließen, die Fähigkeit, weitere Finanzierung zu erhalten für den Fall, dass die Planungsziele des Managements nicht erreicht werden, die pünktliche und vollständige Bezahlung offener Forderungen durch die Vertriebspartner und Wiederverkäufer der QSC AG sowie die Verfügbarkeit von ausreichend qualifiziertem Fachpersonal.


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