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QSC mit hoher EBITDA-Steigerung im zweiten Quartal 2006

  • EBITDA-Ergebnis steigt um 156% auf 4,1 Millionen Euro
  • Bruttoergebnis wächst um 59% auf 19,5 Millionen Euro
  • Geschäft mit Großkunden wächst um 31% auf 15,3 Millionen Euro
  • Hohes Umsatzwachstum in allen strategischen Segmenten

Köln, 15. August 2006. Die QSC AG, Köln, steigerte im zweiten Quartal 2006 nach vorläufigen Berechnungen ihren Umsatz um 16 Prozent auf 56,6 Millionen Euro nach 48,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die höchsten Wachstumsraten verzeichnete QSC im margenstarken Großkundengeschäft; hier stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2006 um 31 Prozent auf 15,3 Millionen Euro nach 11,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Ähnlich hohe Wachstumsraten verzeichnete das Unternehmen bei Geschäftskunden und Wiederverkäufern. Das vergleichsweise margenschwache, für QSC nicht strategische Geschäft mit Privatkunden ging auf Grund des anhaltenden Preiskampfes in diesem Segment zurück; mit 12,9 Millionen Euro lag der Umsatz hier 12 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres von 14,7 Millionen Euro.

Die fortgesetzte Fokussierung auf die drei strategischen Segmente Großkunden, Geschäftskunden und Wiederverkäufer und die daraus resultierende qualitative Verbesserung des Umsatzmixes führten zu einer deutlichen Steigerung des Brutto- und EBITDA-Ergebnisses. Das Bruttoergebnis stieg nach vorläufigen Berechnungen im zweiten Quartal 2006 um 59 Prozent auf 19,5 Millionen Euro nach 12,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Bruttomarge stieg auf 34 Prozent gegenüber 25 Prozent im zweiten Quartal 2005. Das vorläufige EBITDA-Ergebnis erhöhte sich sogar um 156 Prozent auf 4,1 Millionen Euro gegenüber 1,6 Millionen Euro in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Das Konzernergebnis verbesserte sich nach vorläufigen Berechnungen im zweiten Quartal 2006 auf -3,1 Millionen Euro nach -4,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal - trotz des erheblich gesteigerten Investitionstempos und entsprechender Abschreibungen.
Im zweiten Quartal 2006 investierte QSC 12,1 Millionen Euro nach 3,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal in den Ausbau ihres Netzes sowie die Aufrüstung dieses Netzes mit ADSL2+ Technologie in enger Abstimmung mit Wholesale-Partnern. Die erhöhten Investitionen beanspruchten ebenso wie die zusätzlichen Kosten, die im Zuge der Übernahme der Mehrheit an der Broadnet AG sowie der Vorbereitung der Gründung der Netzgesellschaft Plusnet anfielen, die Liquidität. Die Einlage von Tele2 als neuer Minderheitsgesellschafter der Plusnet in Höhe von 50 Millionen Euro ist demgegenüber noch nicht Bestandteil dieser Größe, da die Transaktion erst am 10. Juli 2006 abgeschlossen wurde und noch unter kartellrechtlichem Genehmigungsvorbehalt steht - dementsprechend wurde die Tochtergesellschaft Plusnet auch im zweiten Quartal 2006 noch nicht konsolidiert. Insgesamt verfügte das Unternehmen per 30. Juni 2006 über liquide Mittel in Höhe von 58,3 Millionen Euro.

Seit der Übernahme der Broadnet-Mehrheit am 6. Juni 2006 konsolidiert QSC ihre neue Tochtergesellschaft. Bereits im Zuge dieser Transaktion hatte QSC ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht: Das Unternehmen erwartet danach einen Umsatz von mehr als 265 Millionen Euro und ein EBITDA-Ergebnis in Höhe von 15 bis 20 Millionen Euro. Zum Jahresende plant QSC das Überschreiten der Gewinnschwelle auch beim Konzernergebnis. Angesichts der guten Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2006 bekräftigt QSC diese Prognose.

Für Rückfragen:
QSC AG
Arne Thull
Investor Relations
Fon: +49(0)221-6698-724
Fax: +49(0)221-6698-009
E-Mail: invest@qsc.de

Erläuterungen:
Der 6-Monatsbericht der QSC AG ist ab dem 29. August 2006 unter www.qsc.de abrufbar. Diese Corporate News enthält zukunftsbezogene Angaben (so genannte "forward looking statements" nach dem US-Gesetz "Private Securities Litigation Act" von 1995). Diese zukunftsbezogenen Angaben basieren auf den aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse durch das Management der QSC AG. Auf Grund von Risiken oder fehlerhaften Annahmen können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den zukunftsbezogenen Angaben abweichen. Zu den Annahmen, bei denen es zu erheblichen Abweichungen auf Grund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kommen kann, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: die Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen, die Wettbewerbssituation, die Entwicklung, die Verbreitung sowie die technische Leistungsfähigkeit der DSL-Technologie und ihrer Preise, die Entwicklung, Verbreitung alternativer Breitbandtechnologien und ihrer Preise, Änderungen in den Bereichen Regulierung, Gesetzgebung und Rechtssprechung, Preise und rechtzeitige Verfügbarkeit notwendiger externer Vorleistungen und Produkte, die rechtzeitige Entwicklung weiterer marktreifer Mehrwertdienstleistungen, die Fähigkeit bestehende Marketing- und Vertriebsvereinbarungen auszubauen und neue Marketing- und Vertriebsvereinbarungen abzuschließen, die Fähigkeit weitere Finanzierung zu erhalten für den Fall, dass die Planungsziele des Managements nicht erreicht werden, die pünktliche und vollständige Bezahlung offener Forderungen durch die Vertriebspartner und Wiederverkäufer der QSC AG sowie die Verfügbarkeit von ausreichend qualifiziertem Fachpersonal.


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