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QSC mit positivem Brutto-Ergebnis im ersten Quartal 2003

Köln, 27. Mai 2003. Die QSC AG, Köln, steigerte ihren Umsatz im ersten Quartal 2003 trotz andauernder Rezession in Deutschland um 188 Prozent auf 27,6 Mio. EUR (Q1 2002: 9,6 Mio. EUR). Die nahezu Verdreifachung des Umsatzes resultiert aus dem unverminderten Wachstum im margenstärkeren Firmenkunden- und Projektgeschäft sowie der erstmaligen, vollständigen Konsolidierung des Ende 2002 erworbenen Sprach-Carriers Ventelo. Beide Faktoren trugen maßgeblich dazu bei, dass QSC rund drei Jahre nach dem Börsengang plangemäß erstmals ein positives Bruttoergebnis von 0,5 Mio. EUR nach -7,5 Mio. EUR in der vergleichbaren Vorjahresperiode erzielen konnte. "Wir haben von Beginn an betont, dass unser Geschäftsmodell skalierbar ist", erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Schlobohm, "steigende Umsätze führen bei QSC dank der eigenen Infrastruktur zu überproportionalen Ergebnisverbesserungen."

Die Fortschritte im operativen Bereich führten auch zu einer deutlichen Verringerung des EBITDA-Verlustes. Er belief sich im ersten Quartal 2003 auf -10,0 Mio. EUR nach -16,3 Mio. EUR in den ersten drei Monaten 2002. Die Verbesserung um fast 40 Prozent lässt sich auf die Konzentration auf margenstarke Marktsegmente, insbesondere das Projektgeschäft, zurückführen. "Unsere maßgebliche Steuerungsgröße ist der Ergebnisbeitrag jedes einzelnen Produktes und jedes einzelnen Projektes", erläutert Vorstandschef Schlobohm. Ergebnisverbessernd wirkte sich zudem die rasche Integration von Ventelo aus. So ermöglichte die Zusammenführung beider Backbone-Netze in ein integriertes Sprach-Daten-Backbone-Netz sowie die Zusammenlegung von Technikräumen und regionalen Niederlassungen erhebliche Kosteneinsparungen.

Liquiditätsverbrauch sinkt zum achten Mal in Folge

Der Liquiditätsverbrauch von QSC betrug im ersten Quartal -10,9 Mio. EUR und reduzierte sich damit zum achten Mal in Folge. Per 31. März 2003 beliefen sich die liquiden Mittel auf 76,7 Mio. EUR, zugleich blieb das Unternehmen unverändert nahezu schuldenfrei. Für das Jahr 2003 plant QSC eine Reduzierung des Liquiditätsverbrauchs um durchschnittlich etwa zwei Mio. EUR pro Quartal. Per 31. Dezember 2003 erwartet das Unternehmen danach einen Liquiditätsbestand in Höhe von über 50 Mio. EUR. Von dieser Basis aus ist geplant, den Break-Even auf Cashflow-Basis ohne Aufnahme weiterer Fremd- oder Eigenmittel im Verlauf des Jahres 2004 zu erreichen.

Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2003 bekräftigt QSC seine Prognose aus dem Februar 2003, einen Umsatz von 105 bis 115 Mio. EUR sowie ein EBITDA-Ergebnis von -25 bis -30 Mio. EUR zu erzielen. "Unser zentrales Ziel bleibt das Erreichen des Break-Even auf EBITDA-Basis im Verlauf des vierten Quartals", betont QSC-Vorstandschef Schlobohm.


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