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QSC mit starkem Wachstum im Firmenkunden- und Projektgeschäft

Köln, 26. August 2003. Die QSC AG, Köln, steigerte ihren Umsatz im zweiten Quartal 2003 trotz der äußerst schwachen Konjunktur in Deutschland um 136 Prozent auf 28,3 Millionen EUR im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q2 2002: 12,0 Millionen EUR). Im Halbjahresvergleich wuchs er von 21,5 Millionen EUR um 160 Prozent auf 55,8 Millionen EUR. Neben dem Konsolidierungseffekt aus der Ventelo-Akquisition trug vor allem der hohe Zuwachs im Firmenkunden- und Projektgeschäft zu diesem Umsatzsprung bei. Der Geschäftskundenanteil am Gesamtumsatz erreichte im zweiten Quartal 2003 bereits 52 Prozent nach 32 Prozent im Jahr 2002 und 25 Prozent im Jahr 2001. "Der Markt honoriert unsere klare Positionierung als integrierter Telekommunikationsanbieter für Geschäftskunden", erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Schlobohm.
Trotz weiter steigender Umsätze reduzierten sich die Netzwerkaufwendungen im zweiten Quartal 2003 auf 26,7 Millionen EUR nach 27,1 Millionen EUR im Vorquartal, eine Entwicklung, die die Skalierbarkeit des QSC-Geschäftsmodells unterstreicht. In Folge verdreifachte sich das Bruttoergebnis auf 1,6 Millionen EUR nach 0,5 Millionen EUR im ersten Quartal 2003 (Q2 2002: -2,3 Millionen EUR). In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete QSC ein positives Bruttoergebnis von 2,1 Millionen EUR nach einem negativen Bruttoergebnis von -9,8 Millionen EUR im ersten Halbjahr 2002.
Synergieeffekte aus dem Ventelo-Erwerb sowie die Erfolge eines strikten Kostenmanagements führten zu erheblichen Einsparungen. So blieben die Marketing- und Vertriebsaufwendungen mit 5,1 Millionen EUR sowohl deutlich unter dem Vorjahresquartal (Q2 2002: 8,2 Millionen EUR) als auch unter dem Wert des ersten Quartals 2003 von 6,0 Millionen EUR. "Wir sprechen heute potenzielle Kunden sehr gezielt an und kombinieren zunehmend die Vermarktung unserer Sprach- und Datenlösungen", begründet CEO Schlobohm. Auch über den Vertrieb und die gemeinsame Netzinfrastruktur hinaus wachsen Ventelo und QSC schneller als geplant zu einer Organisationseinheit zusammen.
Steigende Umsätze bei sinkenden operativen Aufwendungen führten zu einer deutlichen Verbesserung des EBITDA-Ergebnisses. Mit -7,2 Millionen EUR halbierte es sich gegenüber dem zweiten Quartal 2002 (Q2 2002: -14,9 Millionen EUR). Im Halbjahresvergleich reduzierte es sich von -31,2 Millionen EUR auf -17,2 Millionen EUR. Der Liquiditätsverbrauch von QSC sank im zweiten Quartal 2003 zum neunten Mal in Folge auf -8,6 Millionen EUR nach noch -10,9 Millionen EUR im ersten Quartal 2003. Per 30. Juni 2003 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 68,1 Millionen EUR.

Positive Geschäftsentwicklung erlaubt Anhebung der Prognosen

Die Erfolge im margenstarken Geschäftskundensegment veranlassten QSC Mitte August zu einer Anhebung ihrer Prognosen aus dem Februar 2003 für das laufende Geschäftsjahr. Vor allem im Projektgeschäft konnte QSC in den vergangenen Monaten zahlreiche Neukunden gewinnen, so zuletzt den TÜV Rheinland Berlin Brandenburg. Nach erfolgreicher Implementierung werden sich diese Zuwächse im Projektgeschäft ab der zweiten Jahreshälfte 2003 in entsprechenden Umsätzen niederschlagen.
QSC plant für das Gesamtjahr 2003 nun einen Jahresumsatz von mehr als 115 Millionen EUR (Prognose Februar 2003: 105 bis 115 Millionen EUR) und ein EBITDA-Ergebnis, das besser als -25 Millionen EUR ausfällt (Prognose Februar 2003: -25 bis -30 Millionen EUR). "Im Verlauf des vierten Quartals 2003 wollen wir den Break-Even auf EBITDA-Basis erreichen", betont CEO Schlobohm. Früher als geplant erwartet QSC bereits im Verlauf des ersten Halbjahres 2004 den Break-Even auf Cashflow-Basis. 

in Mio. EURQ2 2003Q2 20021. Hj 20031. Hj 2002
Umsatzerlös28,312,055,821,5
Bruttoergebnis1,6-2,32,1-9,8
EBITDA-7,2-14,9-17,2-31,2
Fehlbetrag-15,2-23,8-34,0-47,6

Der vollständige Halbjahresbericht ist unter www.qsc.de/de/investor_relations abrufbar.


Für Rückfragen:
QSC AG
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Unternehmenssprecherin
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Arne Thull
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Erläuterungen:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Angaben (sogenannte "forward looking statements" nach dem US-Gesetz "Private Securities Litigation Act" von 1995). Diese zukunftsbezogenen Angaben basieren auf den aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse durch das Management der QSC AG. Auf Grund von Risiken oder fehlerhaften Annahmen können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den zukunftsbezogenen Angaben abweichen. Zu den Annahmen, bei denen es zu erheblichen Abweichungen auf Grund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kommen kann, zählen unter anderem aber nicht ausschließlich: die Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen, die Wettbewerbssituation, die Entwicklung, die Verbreitung sowie die technische Leistungsfähigkeit der DSL-Technologie und ihrer Preise, die Entwicklung, Verbreitung alternativer Breitbandtechnologien und ihrer Preise, Änderungen in den Bereichen Regulierung, Gesetzgebung und Rechtssprechung, Preise und rechtzeitige Verfügbarkeit notwendiger externer Vorleistungen und Produkte, die rechtzeitige Entwicklung weiterer marktreifer Mehrwertdienstleistungen, die Fähigkeit bestehende Marketing- und Vertriebsvereinbarungen auszubauen und neue Marketing- und Vertriebsvereinbarungen abzuschließen, die Fähigkeit weitere Finanzierung zu erhalten für den Fall, dass die Planungsziele des Managements nicht erreicht werden, die pünktliche und vollständige Bezahlung offener Forderungen durch die Vertriebspartner und Wiederverkäufer der QSC AG sowie die Verfügbarkeit von ausreichend qualifiziertem Fachpersonal.


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