Hobby und Beruf - Geht das?

„Wenn man neben den Beruf so viel in sein Hobby investiert, kommt es auf eine gute Terminplanung und Organisation an.“

Einblicke

Hobby und Beruf - Geht das?

„Wenn man neben den Beruf so viel in sein Hobby investiert, kommt es auf eine gute Terminplanung und Organisation an.“

Maurice Mensing erzählt von seinem persönlichen Management, wenn es darum geht, Beruf und Hobby unter einen Hut zu bringen, und davon, wie man die zahlreichen Fahrten zur Uni, Firma und Handballspielen nutzen kann, um etwas für die Uni zu tun.

Was tun nach der Schule?

Seit über elf Jahren zählt Handball zu einen meiner größten Hobbies. Ich bekleide dort die Position des Torwarts. Schon immer ließen sich Schule und Handball gut vereinbaren. Ich konnte trainieren und die Noten litten nicht darunter. Als es dann in Richtung Abitur ging, war die Frage: Was mache ich nach der Schule? Ich wollte unbedingt weiter Handball spielen, aber mir war auch klar, dass ich damit nicht meinen Lebensunterhalt verdienen werde. Deshalb entschied ich mich, in Hamburg zu bleiben und bewarb mich um ein duales Studium für Wirtschaftsinformatik bei QSC in Kooperation mit der Nordakademie. In den Gesprächen merkte ich: Das passt! Und ich bekam glücklicherweise auch kurz darauf die Zusage. Im September 2018 ging es dann los. Gleichzeitig fing mein erstes Jahr in der Herren-Mannschaft an. Wir spielten zu dem Zeitpunkt in der Hamburg-Liga (5. Liga). Ich wusste auch, dass ich jetzt beim Handball kürzertreten muss. Trotzdem hatte ich noch dreimal die Woche Training und am Wochenende sogar Spiele.
Maurice mit der Mannschaft beim Spaziergang vor dem Spiel in Flensburg gegen SG Flensburg Handewitt 2. Bild: © Maurice Mensing

Maurice mit der Mannschaft beim Spaziergang vor dem Spiel in Flensburg gegen SG Flensburg Handewitt 2. Bild: © Maurice Mensing

Planung und Organisation sind das A und O

Ich versuche, meine Termine so zu legen, dass ich beides wahrnehmen kann. Falls es Überschneidungen gibt, hat der Handball das Nachsehen. Das Gute ist, dass es bei QSC flexible Arbeitszeiten gibt. So kann ich an ein paar Tagen länger machen, so dass ich am Freitag, falls zum Beispiel ein Trainingslager ansteht, früher loskann. Oder wenn in der Woche ein Pokalspiel ansteht, ich einen Tick später kommen, länger machen und dann direkt nach der Arbeit zum Spiel fahren kann.

Maurice Mensing
Auszubildender/Student

Ausbildung / Studium
Dualer Student Wirtschaftsinformatik

Bei QSC seit: 2018

Bei QSC weil...
QSC im Hinblick auf den Bereich IT ein sehr großes Spektrum aufweist und somit die Möglichkeit gegeben ist, zahlreiche Kenntnisse und Erfahrungen zu sammeln. Die Einsätze in den verschiedenen Themenbereichen der IT sowie die Einblicke in andere Abteilungen wie beispielsweise Presales und Microsoft Services machen QSC zu einem abwechslungsreichen Unternehmen.

Fahrtzeiten und die Unterstützung von QSC

In der Uniphase ist es meistens noch schwieriger. Der Weg dorthin ist um einiges weiter als zur Firma und nach der Uni bleibt meistens noch das Lernen. Um da Handball und Studium unter einen Hut zu bekommen, nutze ich die Hin- und Rückfahrten zur Universität zum Lernen. Meistens bleibt nämlich zwischen Zuhause sein und Training nur ca. eine Stunde. An trainingsfreien Tagen wiederum habe ich meistens mehr Zeit.

Die Klausuren stehen an. Vor dem Training 
Lernen. Im Hintergrund läuft Handball.

Die Klausuren stehen an. Vor dem Training Lernen. Im Hintergrund läuft Handball. Bild: © Maurice Mensing

Diese Saison sind wir in die Oberliga (4. Liga) aufgestiegen und zusätzlich unterstütze ich noch unsere 2. Herren. Das heißt: viermal die Woche Training und jeweils zwei Spiele am Wochenende. Ein Spiel davon ist dabei oftmals mit einer Busreise bis maximal nach Flensburg verbunden. Jedoch kommen mir die Reisen auch zugute, denn auf diesen Fahrten hat man natürlich viel Zeit zum Lernen.

Die Unterstützung und Leistungen, die mir QSC bietet, helfen dabei, dass ich weiter Oberliga Handball spielen und trotzdem mein duales Studium absolvieren kann. Es bedarf einer Menge an Planung, dies unter einen Hut zu bekommen, aber am Ende ist alles möglich.