Einblicke

Mein Einstieg in Zeiten von Home-Office und Corona

Wie alles anfing

Im Dezember 2019 war klar, dass mich mein beruflicher und persönlicher Weg 2020 aus der mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin in die norddeutsche Hansestadt Hamburg führt. Ab April sollte mein neuer beruflicher Heimathafen in der Weidestraße 122b liegen.

Beweggründe gab es viele, tatsächlich hat mich letztlich die klassische „neue Herausforderung“ als Kampagnenmanagerin bei QSC beeinflusst. Eine neue Aufgabe im Marketing – weg von der typischen, redaktionellen Arbeit hin zum Kampagnenmanagement. Die strategische Begleitung von Projekten und alle Fäden in der Hand halten: Das hatte mich überzeugt.

Doch auch persönliche Gründe sprachen für diesen Schritt. In Bad Oldesloe nahe Hamburg aufgewachsen, zog es mich jetzt wieder Richtung Heimat. Und als mich dann noch eine liebe ehemalige Kollegin aus Schweriner Zeiten überzeugte, bei QSC zu arbeiten, war die Entscheidung gefallen.

Und dann kommt es doch anders

Die Covid-19 Pandemie machte erst einmal einen Strich durch die Planung zu meinem Onboarding und ab März hieß es bei QSC: „Alle ins Home-Office“. Meine Verunsicherung zu diesem Zeitpunkt kann ich nicht leugnen und Fragen wie „Wie geht es jetzt mit meiner Einstellung weiter?“, „Verzögert sich der Einstellungstermin um einen oder mehrere Monate?“, „Stellt die QSC AG überhaupt noch ein oder wird aus dem neuen Job sogar im schlimmsten Fall nichts?“ geisterten in meinem Kopf herum. Meine Bedenken habe ich jedoch schnell über Bord geworfen, denn sowohl die Personalabteilung als auch meine Führungskraft und die Team-Assistentin informierten mich sehr früh zu den neusten internen Entwicklungen. Und so hatte ich stets ein gutes Gefühl und die Kommunikation lief von Beginn an transparent ab.

Der Startschuss zum ersten Arbeitstag

Nach zahlreichen Telefonaten im Vorfeld war klar: Das ist für uns alle eine ganz neue Situation, auf die niemand vorbereitet war. Dennoch bin ich begeistert, wie reibungslos das Onboarding trotz der widrigen Umstände ablief.

An meinen ersten beiden Arbeitstagen war ich jeweils einen halben Tag im Office. Zunächst um die Technik einzurichten und meine Führungskraft sowie die Team-Assistentin zu treffen – natürlich mit dem nötigen Sicherheitsabstand und ohne die gängigen Begrüßungsrituale. Anschließend für einen kurzen Rundgang durch das Bürogebäude der Weidestraße. Dabei hatte ich sozusagen das „Privileg“, mir alles komplett leer anzuschauen. Ab dem zweiten Tag erfolgten alle Termine virtuell und über digitale Wege lerne ich meine Marketingkolleg(inn)en und erste Projekte kennen.

Frauke Garthaus, Marketing Manager Kampagnen

Ein Gastbeitrag von Frauke Garthaus
Marketing Manager Kampagnen

"Das ist für uns alle eine ganz neue Situation, auf die niemand vorbereitet war. Dennoch bin ich begeistert, wie reibungslos das Onboarding trotz der widrigen Umstände ablief."

Meine ersten vier Wochen...

...waren definitiv eine ganz neue Erfahrung für mich! Einige vermeintliche Hürden waren gar nicht so groß, wie ich vorab befürchtet hatte und die Integration in das eigene Team wurde mir sehr einfach gemacht. Über Videocalls in Microsoft Teams hatte ich zu jeder neuen Stimme direkt ein Gesicht – wunderbar, denn telefonieren gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Auch wenn ich ziemlich isoliert in meiner 1,5-Zimmer Wohnung arbeitete, fühlte ich mich zu keinem Zeitpunkt allein gelassen.

In der zweiten Woche bekam ich direkt mein erstes Projekt: Die Kurzarbeitergeld-Kampagne für den SAP-Bereich. Wenngleich das Thema selbst eher bedrückt, gibt es nichts Besseres, um Arbeitsprozesse und Strukturen kennenzulernen, als direkt loszulegen. Auch mit der Gefahr, zwischendurch einige Fragezeichen im eigenen Kopf beseitigen zu müssen, fand ich den Einstieg für mich persönlich sehr passend.

Die erste große Aufregung kam in Woche zwei auf mich zu: Meine Vorstellung im virtuellen Town-Hall-Meeting vor über 200 SAP-Kolleg(inn)en. Puh! Dass hat mich nicht kalt gelassen. Ich hätte mich wirklich lieber persönlich vor 200 Leute gestellt und gesprochen, als zusätzlich noch die Technik im Auge zu behalten. Aber auch hier erhielt ich großartige Unterstützung durch einen Kollegen, der extra für mich einen Testlauf durchführte.

Und heute?

Mittlerweile fühle ich mich wirklich angekommen. Allerdings sehne ich mich nach einem richtigen Büro und dem persönlichen Austausch mit den Kollegen – einfach mal beim Kaffee oder über den Schreibtisch hinweg, ohne angesetzten Call oder per E-Mail. Daher freue ich mich auch schon auf die Zeit, wenn es heißt „Alle man an Deck“ und das Gebäude an der Weidestraße 122b wieder voll ist.