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HypoVereinsbank optimiert Unternehmensnetzwerk und senkt dabei Kosten um 40 Prozent

QSC vernetzt 75 Standorte der HypoVereinsbank
Köln, 30. Oktober 2003. Rund 800 Filialen der HypoVereinsbank in Deutschland werden von dem internen IT-Dienstleister HVB Informationsverarbeitungs GmbH, kurz HVBInfo, betreut. Über ein gemeinsames Kommunikationsnetz laufen täglich tausende Überweisungen und Transaktionen an den Geldautomaten sowie die Kommunikation der Filialen untereinander. Eine Lebensader für die zweitgrößte private Großbank in Deutschland. Um dieses Netzwerk flexibler und leistungsfähiger zu gestalten hat HVBInfo die vorhandene Lösung in einem über mehrere Monate angelegten Projekt ausgetauscht. 75 Standorte sind zukünftig über ein VPN (Virtual Private Network) der QSC AG vernetzt.
Internet und Intranet, E-Mail-Kommunikation sowie die bankspezifischen Softwareprogramme laufen über das Netz. Hinzu kommen noch die ebenfalls angebundenen Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker und Einzahlterminals. Außerdem sind externe Dienstleister und Partner, so z. B. die Schufa, in das Netz integriert. Ein großes Datenvolumen muss so täglich bewältigt werden - und das schnell und sicher.
Die 64 Kbit/s-Leitungen des ursprünglichen Frame Relay-Netzwerkes wurden diesen Ansprüchen und vielfältigen Applikationen nicht mehr gerecht. Daher hat die HVBInfo dazu im letzten Jahr das Projekt PING initiiert: Provider Independant Network HVB Group.
Ziel von PING war es nicht nur, sich vom bisher alleinigen Provider unabhängiger zu machen, sondern auch, das Netz gezielt zu modernisieren. Am Projekt PING sind insgesamt vier Anbieter beteiligt. "Es entspricht unserer Erfahrung, dass große Unternehmen zunehmend alternative Betreiber für ihr Netzwerk suchen, um es leistungsfähiger und kostengünstiger zu machen", erläutert Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender der QSC AG.

Getestet und für gut befunden
Nach einer erfolgreichen achtwöchigen Testphase im Januar und Februar 2003, in der die Zentrale mit zwei Standorten in München und Köln von QSC vernetzt wurde, erhielt die QSC AG Ende Februar den Auftrag über die bundesweite Vernetzung von insgesamt 75 Standorten. Das VPN (Virtual Private Network) basiert auf den symmetrischen Q-DSL-Leitungen und ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 2,3 Mbit/s in beide Richtungen. Die Übertragungsbandbreite ist für die einzelnen Standorte skalierbar, kann also den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Da bei QSC die Vernetzung auf Basis des eigenen Backbones realisiert wird und nicht über das öffentliche Internet, ist ein unbefugtes Eindringen in das Unternehmensnetzwerk deutlich erschwert. Zusätzlich wird die Datenübertragung verschlüsselt (128 Bit nach IPSEC-Standard). So bleiben auch sensible Bankdaten sicher geschützt.

"Einfach ein gutes Produkt"

Robert Neumaier, Teamleiter WAN der HVBInfo GmbH, begründet die Entscheidung für QSC so: "QSC bot uns die Lösung bis auf wenige Standorte nahezu flächendeckend an. Q-DSL ist ein sehr gutes Produkt am Markt mit hoher Verfügbarkeit und sehr guter moderner und transparenter Technik. Wir haben mit der eingesetzte Hardware keinen großen Wartungsaufwand." Aber auch im Rollout, der im Oktober abgeschlossen sein wird, hat QSC überzeugt. "Wenn Sie bei einem solchen Projekt tagtäglich mit einem Unternehmen zusammenarbeiten, merken sie schon, was ein gutes Projektmanagement wert ist und wie flexibel Ihre Ansprechpartner bei Problemen oder geänderten Voraussetzungen reagieren", erklärt Robert Neumaier. Bislang ist der Teamleiter mit den Ergebnissen sehr zufrieden. "Wir haben die Leistungsfähigkeit unseres Netzwerkes deutlich erhöht, die Bandbreite für die Datenübertragung hat sich vervielfacht. Das Schöne daran ist aber, dass wir gleichzeitig einen Einspareffekt von 40 Prozent realisieren konnten."
Peter Maschke, Vertriebsleiter Großkunden bei QSC in Frankfurt, wertet den Auftrag an QSC "als großen Vertrauensbeweis und die hervorragende Chance, Leistungsfähigkeit, Qualität und Service von QSC unter Beweis zu stellen".

Weitere Pläne mit DSL

Nach dem Rollout wird HVBInfo mit Hilfe von "QSC-Scout", einem Online-Monitoring-System, die Performance sowie den Datendurchsatz des Netzwerks in Echtzeit und die Einhaltung der von QSC zugesagten Service-Levels selbst überwachen können. Ein guter Service, der die Transparenz des QSC-Angebotes unterstreicht, findet Robert Neumaier.
Aber auch die weitergehende Nutzung der DSL-Leitungen steht bei der HVB Info auf dem Plan. In wenigen Wochen wird ein Workshop zum Thema Telefonieren über die DSL-Leitung gemeinsam mit QSC stattfinden. Die HVB Info hat  dazu die Lösung QSC-Voice bereits im Testlabor.

Über die HVB Informations-Verarbeitungs-GmbH
Die HVB Informationsverarbeitungs GmbH, München, kurz HVBInfo, ist eine hundertprozentige Tochter der HypoVereinsbank. Sie betreibt die komplette IT-Infrastruktur des HypoVereinsbank Konzerns. Die Leistungen umfassen alle IT-Kernbereiche vom Desktop-Service bis zum Betrieb von komplexen Client-/Serverarchitekturen. Die HVBInfo beschäftigt an vier Standorten rund 600 Mitarbeiter. Weitere Informationen: www.HVBInfo.com

Über QSC
Die QSC AG (QSC), Köln, bundesweiter Telekommunikationsanbieter mit eigenem DSL-Netz, bietet Geschäfts- und Privatkunden über das Telefonkabel breitbandige Standleitungsverbindungen, innovative Dienste sowie für Großkunden individuelle VPN-basierte Lösungen. Das Unternehmen versorgt mehr als 40 der größten Städte Deutschlands mit seinem Breitband-Netz und kann damit über ein Viertel der Gesamtbevölkerung erreichen. QSC beschäftigt derzeit 400 Mitarbeiter. Weitere Informationen: www.qsc.de

Weitere Informationen HVB Info GmbH
HVB Informations-Verarbeitungs-GmbH
Michaela Frick
Am Tucherpark 12
80538 München
Tel.: 089/378-22693
Fax: 089/378-23770
EMail: michaela.frick@HVBInfo.com


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