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QSC plant Steigerung des Free Cashflows und erneute Anhebung der Dividende

Köln, 26. Februar 2014. Im Geschäftsjahr 2013 setzte QSC die Weiterentwicklung zu einem ITK-Anbieter fort und investierte verstärkt in künftiges Wachstum. Dabei erreichte das Unternehmen – nach vorläufigen Berechnungen – mit einem Umsatz von 455,7 Millionen Euro, einer EBITDA-Marge von 17 Prozent und einem Free Cashflow von 25,6 Millionen Euro alle Anfang 2013 genannten Ziele. Angesichts der höheren Finanz- und Ertragskraft wird der Vorstand der Hauptversammlung die Erhöhung der Dividende um 1 Cent auf 0,10 Euro je Aktie vorschlagen.

ITK-Geschäft im Direkten Vertrieb wächst um 11 Prozent

2013 erzielte QSC nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von 455,7 Millionen Euro nach 481,5 Millionen Euro im Vorjahr. Regulierungs- und marktbedingten Rückgängen der konventionellen TK-Umsätze standen steigende ITK-Umsätze gegenüber. Allein die deutliche Senkung der Durchleitungs- und Terminierungsentgelte im Festnetz und Mobilfunk ab Dezember 2012 führte 2013 zu einem Umsatzrückgang von knapp 30 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kamen Umsatzeinbußen infolge des anhaltend harten Preiswettbewerbs im konventionellen TK-Markt in gleicher Höhe.

Positiv entwickelte sich 2013 dagegen insbesondere das ITK-Geschäft im Direkten Vertrieb; der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 209,2 Millionen Euro. Das Outsourcing-, Consulting- und Vernetzungsgeschäft profitiert von dem anhaltend hohen Auftragseingang: 2013 belief er sich auf 153,9 Millionen Euro. 2012 hatte das Unternehmen darüber hinaus Ausschreibungen für drei Outsourcing-Großprojekte im Wert von rund 120 Millionen Euro gewonnen und so insgesamt einen Auftragseingang von 193,1 Millionen Euro verbuchen können.

Der Übergang dieser Großprojekte in den laufenden Betrieb und damit verbundene Investitionen trugen maßgeblich dazu bei, dass die Investitionen 2013 auf 39,6 Millionen Euro gegenüber 37,9 Millionen Euro im Vorjahr stiegen. Trotzdem verbesserte sich der Free Cashflow 2013 nach vorläufigen Berechnungen auf 25,6 Millionen Euro gegenüber 23,6 Millionen Euro im Vorjahr.

Zahl der Mitarbeiter steigt um 14 Prozent auf 1.689

Über Sachanlagen hinaus investierte QSC 2013 verstärkt in künftiges Wachstum und allen voran in ITK-Fachkräfte und Innovationen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wuchs 2013 um 204 auf 1.689. Das Entwicklungsbudget erhöhte sich um 3,9 Millionen Euro auf 5,9 Millionen Euro. Diese Investitionen in künftiges Wachstum konnten aber vorerst kaum die hohe Ertragskraft beeinträchtigen: Das EBITDA-Ergebnis blieb nach vorläufigen Berechnungen 2013 mit 77,8 Millionen Euro im Vergleich zur Vorjahresgröße von 77,9 Millionen Euro nahezu unverändert, obwohl die verschärfte Regulierung das EBITDA mit knapp 4 Millionen Euro belastete. Die EBITDA-Marge stieg um 1 Prozentpunkt auf 17 Prozent. Aufgrund rückläufiger Abschreibungen stieg das EBIT auf 26,5 Millionen Euro gegenüber 24,6 Millionen Euro im Vorjahr; der Konzerngewinn verbesserte sich auf 23,6 Millionen Euro nach 19,0 Millionen Euro.

Ausblick 2014: QSC investiert verstärkt in Wachstum

Im laufenden Geschäftsjahr wird QSC verstärkt in künftiges Wachstum investieren und sich dabei auf innovative ITK- und Cloud-Produkte konzentrieren. Übernahmen kleinerer Technologieunternehmen können diesen Innovationsprozess beschleunigen; erst Anfang dieser Woche hat QSC den Verschlüsselungsspezialisten FTAPI erworben. Abhängig von den Fortschritten bei der Markteinführung von Innovationen erwartet QSC für 2014 einen Umsatz von 450 bis 470 Millionen Euro, ein EBITDA-Ergebnis von 60 bis 70 Millionen Euro und einen Free Cashflow von 26 bis 32 Millionen Euro.

Der Umsatz dürfte sich wie 2013 zweigeteilt entwickeln: Steigenden ITK-Umsätzen werden markt- und regulierungsbedingt deutlich rückläufige TK-Umsätze gegenüberstehen. Dieser Rückgang und ein verschärfter Preiswettbewerb vor allem im ADSL2+ Geschäft werden das EBITDA-Ergebnis 2014 voraussichtlich in einer Größenordnung von knapp 10 Millionen Euro belasten. Im Vergleich zu 2013 plant QSC zudem mit einem um rund 5 Millionen Euro höheren Entwicklungsbudget. Darüber hinaus wird QSC beim EBITDA im laufenden Geschäftsjahr nicht mehr länger von der erfolgswirksamen Auflösung eines Rechnungsabgrenzungspostens in Höhe von rund 20 Millionen Euro pro Jahr profitieren. Dieser Rechnungsabgrenzungsposten war im Zuge des Rückkaufs der Netzgesellschaft Plusnet gebildet und bis Ende 2013 periodengerecht aufgelöst worden. Da diese Auflösung nicht liquiditätswirksam war, plant das Unternehmen trotz verstärkter Investitionen in künftiges Wachstum 2014 einen erneuten Anstieg des Free Cashflows.

QSC-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann erklärt: „2013 haben wir den Transformationsprozess zu einem ITK-Anbieter abgeschlossen. 2014 werden wir uns mit der bestehenden Mannschaft auf den Ausbau unserer Positionierung als innovativer ITK-Anbieter konzentrieren.“

Die Aktionäre will Hermann auch weiterhin am Erfolg teilhaben lassen: „Der Vorschlag von 10 Cent Dividende je Aktie markiert die Mindestgröße für künftige Ausschüttungen.“

In Mio. € 2013 2012
Umsatz 455,5 481,5
Umsatz Direkter Vertrieb (ITK) 209,2 187,9
Umsatz Indirekter Vertrieb (ITK/TK) 123,2 125,1
Umsatz Wiederverkäufer (TK) 123,4 168,5
EBITDA 77,8 77,9
EBIT 26,5 24,6
Konzerngewinn 23,6 19,0
Ergebnis je Aktie 0,19 0,14
Free Cashflow 25,6 23,6
Investitionen 39,6 37,9
Mitarbeiter 1.689 1.485

Erläuterungen:
Der Geschäftsbericht 2013 der QSC AG ist ab dem 31. März 2014 unter www.qsc.de/de/qsc-ag/investor-relations.html abrufbar. Diese Corporate News enthält zukunftsbezogene Angaben (sogenannte „forward looking statements“). Diese zukunftsbezogenen Angaben basieren auf den aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse vonseiten des Managements der QSC AG. Aufgrund von Risiken oder fehlerhaften Annahmen können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den zukunftsbezogenen Angaben abweichen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

QSC AG
Claudia Isringhaus
Leiterin Unternehmenskommunikation
Mathias-Brüggen-Straße 55
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Tel: 0221 669-8235
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