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QSC startet wie geplant in das Jahr 2014 und bekräftigt Prognose

  • Umsatz von 109,1 Millionen Euro
  • EBITDA von 13,4 Millionen Euro
  • Free Cashflow von 4,6 Millionen Euro
  • Optimierung der Finanzierung durch Schuldscheindarlehen kurz vor dem Abschluss

Köln, 12. Mai 2014. QSC startete planmäßig in das Geschäftsjahr 2014; steigenden Umsätzen mit ITK-Produkten und -Diensten standen im traditionell schwächeren ersten Quartal markt- und regulierungsbedingt rückläufige TK-Umsätze gegenüber. Insgesamt erzielte das Unternehmen im ersten Quartal 2014 einen Umsatz von 109,1 Millionen Euro nach 113,0 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Umsatzeinbußen von rund 2 Millionen Euro pro Quartal resultieren allein aus Regulierungsverfügungen der Bundesnetzagentur aus dem November 2013; das EBITDA-Ergebnis schmälerten sie um knapp 1 Million Euro. Das TK-Geschäft litt zudem unter dem harten Preis- und Verdrängungswettbewerb, der neben der konventionellen Sprachtelefonie zunehmend auch den ADSL2+ Markt erfasst. Auf der anderen Seite stieg die Nachfrage nach ITK-Produkten und -Diensten: Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 16 Prozent auf 27,3 Millionen Euro.

Auf der Ergebnisseite machten sich wie erwartet höhere Investitionen in künftige Wachstumsfelder und der Wegfall eines Rechnungsabgrenzungspostens in Höhe von rund 5 Millionen Euro pro Quartal bemerkbar; bis Ende 2013 hatte QSC damit die 2011 im Zuge der vorzeitigen Auflösung der Zusammenarbeit mit TELE2 bei der Netzgesellschaft Plusnet erhaltene Zahlung erfolgswirksam abgegrenzt. In der Folge belief sich das EBITDA-Ergebnis im ersten Quartal 2014 auf 13,4 Millionen Euro nach 18,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum; das EBIT erreichte 1,1 Millionen Euro nach 6,3 Millionen Euro und der Konzerngewinn lag bei 0,3 Millionen Euro gegenüber 5,1 Millionen Euro. Da die Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens nicht liquiditätswirksam war, erreichte der Free Cashflow im ersten Quartal 2014 eine Höhe von 4,6 Millionen Euro nach 5,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

QSC verdoppelt Entwicklungsbudget

QSC-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann erklärt: „Wir investieren 2014 verstärkt in künftiges Wachstum und konzentrieren uns auf die Entwicklung innovativer ITK- und Cloud-Produkte.“ QSC verdoppelt im laufenden Jahr das Entwicklungsbudget auf rund 10 Millionen Euro und wird den Innovationsprozess durch die Übernahme kleinerer Technologieunternehmen beschleunigen; im Februar erwarb das Unternehmen bereits die Mehrheit an dem Verschlüsselungsspezialisten FTAPI. Hermann stellt fest: „Unsere Vertriebspartner reagieren sehr positiv auf die FTAPI-Produkte rund um die hochsichere Übertragung und Speicherung unternehmenskritischer Daten. Diese einfach zu handhabenden Produkte kommen genau zur richtigen Zeit und eröffnen QSC einen neuen Wachstumsmarkt.“ In den kommenden Quartalen plant das FTAPI-Team um die beiden Gründer, weitere Innovationen zur Marktreife zu bringen.

QSC plant Steigerung des Free Cashflows auf 26 bis 32 Millionen Euro

Angesichts des erwartungsgemäßen Starts in das Geschäftsjahr 2014 bestätigt QSC ihre am 26. Februar 2014 vorgelegte Prognose für das Gesamtjahr. Abhängig von den Fortschritten bei der Markteinführung innovativer ITK-Produkte und -Dienste erwartet QSC einen Umsatz von 450 bis 470 Millionen Euro, ein EBITDA-Ergebnis von 60 bis 70 Millionen Euro und einen Free Cashflow von 26 bis 32 Millionen Euro.

Der Umsatz dürfte sich weiterhin zweigeteilt entwickeln: Steigenden ITK-Umsätzen werden markt- und regulierungsbedingt rückläufige TK-Umsätze gegenüberstehen. Dieser Rückgang sowie ein verschärfter Preiswettbewerb vor allem im ADSL2+ Geschäft werden das EBITDA-Ergebnis 2014 voraussichtlich in einer Größenordnung von knapp 10 Millionen Euro belasten. Zudem profitiert QSC 2014 nicht mehr länger von der erfolgswirksamen Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens.

QSC optimiert Finanzierung und verlängert Fristigkeiten

Ende 2013 hatte QSC angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus angekündigt, im laufenden Jahr die Fremdfinanzierung optimieren und deren Fristigkeit verlängern zu wollen. Bereits in den kommenden Tagen erwartet das Unternehmen den Abschluss eines Vertrags über die Aufnahme eines fünf- bis siebenjährigen Schuldscheindarlehens über 150 Millionen Euro. Danach würde das Unternehmen ein noch bis September 2016 laufendes Konsortialdarlehen über zuletzt 140 Millionen Euro in deutlich geringerem Maße als bislang in Anspruch nehmen. Das hohe Interesse auf Bankenseite würde es zudem erlauben, anders als zu Jahresbeginn geplant, das vor der Übernahme der Mehrheit an der INFO AG im Jahr 2011 dort bestehende Factoring in Höhe von 11 Millionen Euro zurückzuführen. Diese Rückzahlung würde die Nettoverschuldung im weiteren Jahresverlauf belasten und bei der Berechnung des Free Cashflows gesondert ausgewiesen werden, da es sich um eine Verpflichtung aus Akquisitionen sowie um eine rein finanztechnische Maßnahme handelt, bei der QSC Verbindlichkeiten aus Factoring durch Verbindlichkeiten aus einem Schuldscheindarlehen ablöst. QSC-Vorstandsvorsitzender Hermann nennt einen weiteren Vorteil der neuen Finanzierung: „Das Schuldscheindarlehen vergrößert unseren finanziellen Spielraum, um gezielt in künftige Wachstumsfelder zu investieren und damit das profitable Wachstum im ITK- und Cloud-Geschäft zu beschleunigen.“

In Mio. € Q1 2014 Q1 2013
Umsatz 109,1 113,0
EBITDA 13,4 18,9
EBIT 1,1 6,3
Konzerngewinn 0,3 5,1
Free Cashflow 4,6 5,1
Investitionen 4,7 9,8
Mitarbeiter 1.705 1.565

Erläuterungen:
Der 3-Monats-Bericht ist unter www.qsc.de/de/das-unternehmen/investor-relations.html abrufbar. Diese Corporate News enthält zukunftsbezogene Angaben (sogenannte „forward looking statements“). Diese zukunftsbezogenen Angaben basieren auf den aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse vonseiten des Managements der QSC AG. Aufgrund von Risiken oder fehlerhaften Annahmen können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den zukunftsbezogenen Angaben abweichen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

QSC AG
Claudia Isringhaus
Leiterin Unternehmenskommunikation
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