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Statement zur Störung im Rechenzentrum Nürnberg

Köln, 23. Juli 2015. Leider kam es gestern im Zeitraum von ca. 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr zu einem Ausfall der Netzwerk-Anbindung an unserem Rechenzentrumsstandort in Nürnberg.

Der Fehler wurde durch eine defekte Baugruppe an einem der redundanten Core-Router verursacht. Der Defekt dieser Baugruppe führte zu einem abnormalen, nicht vorhersehbaren Verhalten und hatte dadurch schwerwiegende Auswirkungen auf die Forwarding- und Routingfunktion, welche sich auch auf die redundanten Core-Router repliziert hat. Das gesamte Shared-Netzwerk am Standort Nürnberg war dadurch von dem Ausfall betroffen.

Die Netzarchitektur im Rechenzentrum ist vollständig redundant gestaltet und auf höchste Verfügbarkeit ausgelegt. Hierbei wurde mit Hilfe teils mehrfach geschachtelter Protokolle ein Maximum an Fehlertoleranz geplant. Leider lassen sich aber nur solche Situationen konzeptionell abfangen, die vorhersehbar sind. Im konkreten, gestrigen Fall allerdings verhielt sich eine Netzkomponente bzw. eine Baugruppe unvorhersehbar und entgegen jeder Dokumentation. Daher konnten die implementierten Abfangmechanismen hier nicht greifen.

Der Fehler konnte inzwischen vollständig analysiert und beseitigt werden. Die betroffene Komponente wurde ausgetauscht. Eine weitere, tiefgehende Analyse des Defektes wird gemeinsam mit dem Hersteller durchgeführt.

Es lässt sich eindeutig ausschließen, dass der Ausfall durch externe Manipulation verursacht wurde. Wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich und möchten uns für die Unannehmlichkeiten bei Ihnen entschuldigen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

QSC AG
Dennis Knake
Unternehmenskommunikation
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