SIP-Anschlüsse

Zukunftssichere SIP-Anschlüsse für jedes Unternehmen

Der zertifizierte SIP-TrunkIPfonie extended link

IPfonie extended link eignet sich für alle Nutzer von Microsoft® Lync® und Skype for Business.

Als SIP-Anschluss (SIP-Trunk), der speziell für Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Server optimiert ist und von Microsoft für den Betrieb mit diesen zertifiziert wurde, bietet dieser innovative SIP-Anschluss eine direkte Verbindung zum Netz (NGN) der QSC AG – und das ohne dazwischen liegende ISDN-Schnittstellen und -Gateways.

Abhängig von Ihrem Bedarf ist der SIP-Anschluss in unterschiedlichen Varianten erhältlich: 

  • als Sprachanschluss, der per Plug & Play sofort nutzbar ist. Ein Internet-Zugang ist nicht erforderlich.
  • als reiner Sprachdienst, der sich mit allen Breitband-Internet-Zugängen1 verwendet lässt.
  • als Komplettpaket: bei Wahl der Kombi-Option mit QSC-Internetzugängen kombinierbar. Kostenersparnis beim monatlichen Grundpreis des Telefonanschlusses.

Profitieren Sie mit IPfonie extended link von den Vorteilen eines IP-basierten Telefonie-Anschlusses.

Ihre Vorteile mit IPfonie extended link 

Flexibilität

  • Flexibel skalierbarer SIP-Anschluss für Microsoft® Lync®/Skype for Business-basierte Telefonanlagen
  • Rufnummern-Portierung: Sie können Ihre bestehenden Rufnummern bzw. Rufnummernblöcke beibehalten

Sicherheit

  • Ersatz herkömmlicher ISDN-Anschlüsse inklusive Notrufkonzept
  • Seit 2006 ausgereifte, optimierte NGN-Komponenten hinsichtlich Management, Stabilität, Schnelligkeit (zum Beispiel Rufaufbaugeschwindigkeit) und Quality-of-Service-Parametern(QoS)
  • Integriertes Redundanzkonzept für eine geografische Redundanz der Lync-Server

Kostenkontrolle

  • Erhebliche Kostenvorteile im Netzbetrieb durch Konsolidierung auf ein IP-Netz
  • Keine Betriebs-, Wartungs- und Administrationskosten für lokale Gateways
  • Attraktive Preis- und Tarifmodelle mit sekundengenauer Taktung und optionalen Flatrates
  • Kostenlose Verbindungen zwischen ihren Standorten mit QSC-Anschluss2
  • Hardware-Konsolidierung durch Zuführung der Rufnummern weiterer Standorte zu einem zentralen Lync-Server

Produktinformationen zu IPfonie extended link

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Produktvergleich

IPfonie-Variante IPfonie
extended
IPfonie
extended connect
IPfonie
extended link
SIP-Protokoll SIP-DDI SIPconnect1.1+BITKom-Spezifikation MS proprietäres
Vorteile Markteinführung in 2006, daher viele freigegebene UCC-/TK-Anlagen Kompatibilität zum deutschen und internationalen SIP-Standard. Zertifizierte Kompatibilität mit Microsoft® Lync® und Skype for Business
Authentifizierung per SIP-Registrierung (dies erleichtert Firewall/NAT-Szenarien) per fixer, public IP-Adresse (erhöhte IP-Routing-Anforderungen)
SIP-Trunk-Marktsegmente Direct SIP-Trunking für UCC-/TK-Anlagen, E-SBC und Gateways Direct SIP-Trunking für US-amerikanische und große TK-Anlagen Direct SIP-Trunking für Microsoft® Lync®
Funktionsunterschiede Einem SIP-Trunk kann nur ein zusammenhängender Rufnummernblock zugewiesen werden. Pro Rufnummernblock wird daher ein SIP-Trunk benötig. Das Redundanzkonzept sieht vor, dass der Kunden-TK-Server, der sich zuletzt registriert hat, alle Rufe erhält. Einem SIP-Trunk können mehrere Standorte, Rufnummernblöcke und Einzelrufnummern inkl. Notrufkonzept zugewiesen werden, dies ist ideal für zentralisierte TK-Anlagen*.
Das Redundanzkonzept sieht vor, dass sich mehrere Kunden-TK-Server gleichzeitig anmelden können und gleichverteilt Rufe erhalten*. Das Redundanzkonzept sieht eine 2:2-Beziehung zwischen den redundanten QSC-SBC und den redundanten Kunden-TK-Servern vor.* Das Redundanzkonzept ist gemäß Microsoft-Vorgaben realisiert und zertifiziert
Preisskalierung je 10 Kanäle, von 10 bis über 300 mit Staffelrabatt (darüber ohne weiteren Rabatt) Ab 2 Sprachkanälen bestellbar
in 1er-Schritten einfach skalierbar mit Staffelrabatt bis über 300 Kanäle (darüber ohne weiteren Rabatt)

Hardware-Konsolidierung

Sie möchten vermeiden, an jedem Standort Ihres Unternehmens einen Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Server bzw. ein lokales ISDN-Gateway installieren zu müssen? Dies ist mit dem SIP-Trunk von IPfonie extended link – im Gegensatz zum klassischen ISDN-Anschluss – einfach möglich. Sie bestellen den SIP-Trunk für Ihren Hauptstandort und teilen QSC einfach die IP-Adresse Ihres zentralen Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Servers sowie die Bestandsrufnummern dieses Hauptstandortes mit, die auf das Netz von QSC portiert und Ihrem zentralen Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Server zugeführt werden sollen.

Natürlich können Sie auch einen neuen Rufnummernblock für den Hauptstandort und den SIP-Trunk bei QSC beauftragen. Für weitere Niederlassungen oder Betriebsstandorte Ihres Unternehmens können Sie sowohl neue als auch Bestandsrufnummern  dem zentralen SIP-Trunk von QSC zuführen lassen. Dies ermöglicht Ihnen die Konsolidierung mehrerer Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Server bzw. mehrerer ISDN-Gateways auf einen zentralen Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Server.

Weniger Hardware

Bisherige ISDN- und PMX-Sprachanschlüsse werden über lokale ISDN-Gateways an den Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Server angeschlossen. Diese Hardware kann von Lieferverzug und Ausfall betroffen sein und muss mit Strom, Platz, Lüftung und eventuell mit Updates versorgt werde. Der SIP-Trunk von IPfonie extended link hingegen wird ohne entsprechende Hardware und in kürzester Zeit eingerichtet.

Geografische Redundanz

QSC stellt die SIP-Trunks von IPfonie extended link über mindestens zwei Session Border Controller (SBC) zur Verfügung. Sofern ein SBC ausfallen sollte, kann Ihr Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Server den zweiten SBC kontaktieren. Umgekehrt können Sie QSC neben der öffentlichen IP-Adresse Ihres Haupt-Servers auch die eines Backup Servers nennen. Dessen öffentliche IP-Adresse darf sich  an einem anderen Ort befinden. Dieses wechselseitige Redundanzkonzept ermöglicht Ihnen den Aufbau einer geografischen Redundanz für Ihre Microsoft® Lync®-/Skype for Business-Server.

Umfassender Sprachanschluss

IPfonie extended link ist ein NGN-basierter SIP-Anschluss (SIP-Trunk) und ersetzt Ihre bisherigen ISDN-Anschlüsse umfassend.

QSC kann Ihrem SIP-Anschluss neue Rufnummern(-blöcke) zuteilen oder Ihre bestehenden portieren.

Das QSC-Notrufkonzept beinhaltet den sogenannten „Röchelruf“ (der Anrufende ist nicht mehr in der Lage, seinen Standort anzugeben). Notrufe von geografischen Rufnummern werden über das QSC-Netz zu der nächstliegenden Einsatzzentrale weitergeleitet.

2 bis über 300 Sprachkanäle

Der SIP-Trunk kann ab zwei bis weit über 300 gleichzeitigen Sprachkanälen in 1er-Schritten genutzt werden. So können Sie z.B. anfangs mit 2 Sprachkanälen beginnen und monatlich die Sprachkanalanzahl  an Ihren Bedarf anpassen. Je mehr Kanäle Sie buchen, desto preiswerter erhalten Sie diese, da QSC automatisch sehr faire Staffelrabatte gewährt. Der Preis pro Sprachkanal sinkt mit steigender Mindestvertragslaufzeit.

Bei der Wahl der Sprachkanalkapazität müssen Sie nur darauf achten, dass jedem auf Ihrer Standortanbindung gleichzeitig genutztem Sprachkanal etwa 100 kbit/s Bandbreite mit einer guten „Quality of Service“ zur Verfügung stehen muss.

DOKUMENTE

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Diese Einwilligungen kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. durch Klick auf den Abmelde-Link in jeder E-Mail.

Weitere Hinweise zur Verwendung meiner Daten kann ich der Datenschutzerklärung entnehmen.

Fragen und Antworten: IPfonie extended LINK

 

1. Was ist IPfonie extended link?

IPfonie extended link ist technisch ein SIP-Trunk und dient der Sprachanbindung von Microsoft® Lync® 2010/2013 und Skype for Business über das Internetprotokoll (IP) mit dem öffentlichen Telefonnetz. 

 

2. Kann ich IPfonie extended link mit jeder TK-Anlage nutzen?

IPfonie extended link ist voll kompatibel mit der Microsoft-Spezifikation „Partner Specification - SIP Trunking Interoperability - Wave 14“ und unterstützt somit Microsoft® Lync® und Skype for Business-Server. Bisher ist QSC keine weitere TK-Anlage im Markt bekannt, die ebenfalls diesen Standard unterstützt.

 

3. Kann ich die bestehenden Durchwahlnummern weiterhin nutzen?

Ja, IPfonie extended link unterstützt Rufnummernblöcke und Durchwahlrufnummern: nach der Portierung der Rufnummern in das QSC-Netz werden alle Rufnummern eines oder optional mehrerer Rufnummernblöcke zur öffentlichen IP-Adresse des Microsoft® Lync® und Skype for Business-Servers geleitet. Optional können auch portierte Einzelrufnummern zu dieser IP-Adresse geleitet werden. 

 

4. Was muss ich bei der Standortanbindung beachten?

Damit Microsoft® Lync® und Skype for Business robust mit Sprachdaten versorgt werden kann, muss die Standortanbindung folgendes bieten:

  • 100 kbit/s pro gleichzeitig benötigter Sprachverbindung in beide Übertragungsrichtungen
  • durchgängiger, bidirektionaler Bandbreitenschutz bzw. Quality of Service (QoS) bis zum QSC-Backbone
  • der (die) Microsoft® Mediation-Server können eine öffentliche IP-Adresse erhalten

Bei Nutzung einer QSC-Internet oder -IP-VPN-Anbindung beachten Sie bitte dies:

  • bei Nutzung eines QSC-Internet-Links sollte das Merkmal „Voice ready“ beauftragt werden
  • bei Nutzung eines QSC-IP-VPN-Links sollte das Merkmal „QSC-Class of Service“ (CoS) beauftragt und die DiffServ Markierung genutzt werden

Bemerkung: sollen auch Telefonendgeräte Standortübergreifend an einem Microsoft® Mediation-Server betrieben werden, empfiehlt sich hierfür ebenfalls der Einsatz von IP-VPN-Links mit dem Merkmal „CoS“.

 

5. Kann ich Daten und Sprache über einen Zugang abwickeln?

Ja, dies ist möglich, aber abhängig von der Bandbreite und der QoS. Wir empfehlen zur optimalen Nutzung ein Bandbreitenmanagement, das z. B. bei Internetzugängen der QSC durch die Funktion „Voice Ready“ und bei QSC-IP-VPN-Anschlüssen durch die Option „QSC-Class of Service“ gegeben ist. Ist ein solcher QoS-Mechanismus nicht vorhanden, kann es zu Qualitätseinbußen bis hin zu einem Verbindungsabbruch bei der Sprachübertragung kommen, wenn zeitgleich große Datenmengen (z. B. Downloads) übertragen werden. Auch im Kunden-LAN muss bei gleichzeitiger Übertragung von Daten und Sprache ein QoS-Mechanismus auf allen Netzkomponenten eingerichtet werden. Bestehen Zweifel darüber, ob das kundenseitige LAN Voice over IP-fähig ist und alle Voraussetzungen erfüllt sind, die für die ordnungsgemäße Funktionalität von IPfonie extended link erforderlich sind, bietet QSC kostenpflichtige Audits an. 

 

6. Was ist bei der Wahl des Sprachkanalpakets für IPfonie extended link zu berücksichtigen?

Die Wahl des Sprachkanalpaketes ist abhängig von der zur Verfügung stehenden Bandbreite und dem im Microsoft® Mediation-Server eingestellten Codec, der hier G.711 ist. Somit werden ca. 100 kbit/s pro Sprachkanal benötigt. Mit Hilfe des Spracherlangfaktors und der Nutzeranzahl ermitteln Sie zunächst die Anzahl der gleichzeitig benötigten Sprachkanäle. Diese runden Sie auf 10 auf und bestellen die sich hieraus ergebende Sprachkanalzahl bei QSC. Auf dem Microsoft® Mediation-Server stellen Sie gemäß den von Microsoft zur Verfügung gestellten Dokumenten „Bandwidth Policy Profiles“ und „Call Admission Control“ (siehe dort die Stichwörter „create a network site“ und „create an inter-site policy“) unbedingt die maximale Anzahl an aufbaubaren Sprachkanälen zum öffentlichen Telefonnetz ein.